SARS, MERS und COVID-19

Uns stehen drastische Einschnitte für unsere persönliche Freiheit aber auch unser gesamtes gesellschaftliches Zusammenleben bevor.

Kleine Firmen werden sterben, große Firmen mit Mrd. öffentlicher Mittel gerettet. (Privatisierung öffentlicher Mittel!) Handydaten werden von der Telekom an das RKI weitergereicht, Grenzschließungen und so weiter. Alles was eine demokratische und freiheitliche Grundordnung so ausmacht wird beschnitten.

Schon vor dem Ausbruch von COVID-19 war die Wirtschaft in einer schwierigen Situation, Leitzins bei 0, Negativzinsen, Kosten für einst kostenfreie Girokonten werden erhoben.

Würden die Menschen an COVID-19 sterben, dann wären die Todesraten weltweit einigermaßen gleich. Die Zahlen variiren jedoch sehr stark.

20.03.2020bestätigte FälleTodesfälleTodesrate %
Deutschland1534344
0,29
Italien
41035
3405
8,30
Spanien180778334,61
Südkorea8652941,09
Iran1840712846,98
Frankreich109953723,38
20.03.2020 12:00 Quelle: https://interaktiv.thueringer-allgemeine.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/

Keiner dieser Staat hatte oder hat einen Impfstoff dagegen. Warum ist die starke Spreizung zu erkennen? Offenbar sind es die Umstände.

Die Zeit wird es zeigen, ob das COVID-19 ähnlichen Schaden bei uns anrichten wird wie SARS oder MERS. Ich lege mich mal fest: vermutlich. Denn es wird nicht zeigbar sein, dass SARS oder MERS wenn überhaupt einen Schaden angerichtet haben. Es gibt schlicht keine Zahlen, wie hoch die Durchseuchung war, wieviele mit schwerem Verlauf erkrankten oder daran starben.

Das Dumme die Politiker haben einen Sündenbock für die schlechte wirtschaftliche Lage und ihre Fehlpolitik. Schlimmer noch, sie werden sich auf die Schultern klopfen, dass sie aufgrund der drastischen Maßnahmen, „Corona“ Einhalt gebieten konnten und sie werden sich feiern. Wäre die Coronawelle COVID-19 in einer Influenzawelle mit untergegangen, dann hätte niemand eine Notiz davon genommen, oder nur eine Rolle Klopapier mehr gekauft oder diese drastischen Maßnahmen auch nur im Ansatz akzeptiert.

Daher war es wichtig, dem Kind einen Namen zu geben, der gemeinsame unsichtbaren Feind hat einen Namen: COVID-19. Solidarität im Schulterschluß ist das oberste Gebot im Kampf gegen COVID-19.

Verlierer sind wir, wir heißt die Menschen, die Familien, die Steuern zahlen und darauf hofften, dass mit dem Steuerüberschuß endlich mal die Schulen saniert werden, Autobahnen ausgebessert werden, der Netzausbau vorangetrieben wird und und und. Stattdessen, werden die öffentlichen Mittel privatisiert, man kann nicht oft genug wiederholen, dass das die wirkliche Katastrophe ist!

Wir werden viel mehr mit den Begleiterscheinungen der politischen Entscheidungen zu kämpfen haben, als mit einer Virusinfektionswelle.

Vielleicht bringt die „Kriese“ auch die Erkenntnis, dass der Gesundheitssektor, wenn er nach privatwirtschaftlichen Prinizipien geführt wird, keine so gute Idee ist. Dass die Globalisierung nicht das Allheilmittel ist. (Mangelwirtschaft bei Desinfektionsmittel und Schutzkleidung etc.) Alles in staatliche Hand zu geben ist auch nicht das Beste ist. Können wir den Zahlen aus China trauen, wie sieht es mit Zahlen den aus Russland aus?

Wir sehen dieser Tage, was essentiell ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.