Maskenfaschismus

CoViD-19 bestimmt das Tagesgeschehen quasi auf der ganzen Welt. Konservative Regierungen weltweit sperren die Bevölkerungen ein und haben noch weitere drastische Einschränken beschlossen.

Katar zum Beispiel hat heute, am 18. Mail 2020 32604 bestätigte Fälle, das entspricht 1187 Fälle pro 100000 Einwohner. Es sind 15 Todesfälle zu beklagen. Dies entspricht eine fallbezogene Fatalitätsrate von 0,046%. Vgl. Quelle.

Ist das Virus SARS-CoV2 schon mutiert? Oder anders gefragt, wie ist die Spreizung der Todesraten weltweit zu erklären? Wäre es nicht ehrlich zu sagen, der nur minimale Prozentsatz der jeweiligen Übersterblichkeit weltweit ist dem Virus zuzuschreiben? Das heißt, überall auf der Welt sterben angenommen min. 2 % mehr Menschen als im Vergleichszeitraum. Das ist nicht zu beobachten!

Die Todeszahlen lassen nur einen Rückschluss auf die Gesundheitssysteme oder andere Umstände wie der jeweilige Gesundheitszstand der Infizierten zu. Mehr nicht!

Dennoch werden wir mit Horrormeldung wie: Schulen sind Todeszellen für die Kinder traktiert. Die Menschen werden so eingeschüchtert, dass Sie die überharten Maßnahmen in Kauf nehmen. Die Wirtschaft anhalten, viele in Kurzarbeit schicken.

Die Menschen merken leider nicht, dass ein zentraler Grundpfeiler der Demokratie gesprengt wurde.

Es ist nicht möglich gegen den Coronawahnsinn zu demonstrieren oder auch nur Kritik zuäußern. Hier in Deutschland ist man mit bis zu 25000 EUR Bußgeldern bedroht. Kritiker werden als Verschwörungstheoretiker diffamiert.

Meine Fundamentalkritik besteht darin, dass es eine Umkehrung des Solidaritätsprinzips ist, wenn ich plötzlich für den Gesundheitszustand Anderer verantwortlich gemacht werde. Es spielt plötzlich keine Rolle mehr, ob jemand sich „fettgefressen hat“, „säuft“ oder „raucht wie ein Schlot“ oder sonst einen ruinösen Lebenswandel führt und somit zur Risikogruppe wird. Ich werde zum Schuldigen gemacht, weil ich keine Maske trage und ihn angesteckt haben könnte. Es wird nicht das desolate oder geschwächte Immunsystem ursächlich für eine Infektion (unabhängig von CoViD-19) in die Betrachtung gezogen oder durch die Nichteinhaltung von Hygieneempfehlungen. Nein, das Virus ist der Sündenbock.

Auch das Prinzip, dass man als unschuldig gilt, bis einem die Schuld bewiesen wird, entfällt. Man trägt nicht etwa eine Maske um Andere zu schützen, weil man weiß, dass man das Virus in sich trägt aber trotzdem Lebensmittel kaufen muss.

Man muss eine Maske tragen, obwohl überhaupt noch nicht der Beweis erbracht werden konnte, ob und wenn ja wie eine Infektion über Aersole passiert.

Schon allein der Verdacht reicht aus und Strafen werden fällig, obwohl man das Virus nicht in sich trägt, also überhaupt keine Gefahr für die Anderen ist oder sein kann.

Dafür muss man auch noch zusätzlich Gesundheitsrisiken in Kauf nehmen zum Bespiel durch die, mangelnde Hygiene, falsche Benutzung und Aufbewahrung des Maullappens oder das zwangsweise angeordnete Tragen ungeeigneter Masken.

Dies ist grotesk!

Ich sehe meine Solidarität der Allgemeinheit gegenüber als erschöpft an, in dem ich in die gesetzliche Krankenkasse einzahle. Das ganz ohne Bedingungen daran zu knüpfen. Ich erwarte nicht, dass sich Andere an die von der WHO empfohlene Tagesmengen von Zucker, Fett und so weiter halten und dadurch Überkonsum Adipositas und Diabetes und so weiter riskieren. Im Auto nicht schneller als 50 km/h fahren, nicht zu rauchen oder Alkohol trinken. Nein, wir die Allgemeinheit kommt für Prävention und für die eventuellen Schäden und die Folgen auf, ohne dass die Menschen mir gegenüber eine Liste der konsumierten Lebensmittel darlegen müssen und mir Zugriff auf den Schrittzähler zu gewähren, den Fahrtenschreiber zusehen und so weiter.

Dieser Maul(korb)lappen ist ein Symbol für den neuen Faschismus geworden. Die Leute die keine Maske tragen, wurden bestimmt schon angefeindet à la: „Maske auf!“.

Menschen werden bei Verdacht auf eine Ansteckung quaratänisiert oder isoliert, die Grundrechte der Freiheit der Person (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 des Grundgesetzes, Artikel 3 Abs. 1 Satz 2 der Verfassung des Freistaats Thüringen), der Freizügigkeit (Artikel 11 des Grundgesetzes, Artikel 5 Abs. 1 der Verfassung des Freistaats Thüringen) und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 Abs. 1 des Grundgesetzes, Artikel 8 der Verfassung des Freistaats Thüringen) eingeschränkt.

Polizei und Odnungsamt haben das Recht den Coronawahn mit Gewalt durchzusetzen. Infektionsermächtigungsgesetz dürfen wir es wohl nennen.

Nachbarn zeigen Nachbarn heimlich an, weil sie sich im Garten getroffen haben.

Warum? Weil wir es mit einer Seuche biblischen Ausmaßes zu tun haben?

Wir haben die Maßnahmen beschlossen, um dem Gesundheitssystem Zeit zu verschaffen, sich auf Patienten mit schweren Verläufen vorzubereiten. Um den 17. März 2020 wußten wir durch Studien (peer-reviewed) womit wir es zu tun haben. Spätestens mit dem 31. März 2020 haben wir die Ansteckungskurve verflacht. Die Maßnahmen hätten zu diesem Zeitpunkt beendet werden müssen!

Stattdessen hören wir ständig immer noch die Propaganda, dass die zweite Welle schlimmer wird und uns bald italienische Verhältnisse ereilen werden.

Wo nur wo ist der gesunde Menschenverstand geblieben? Wo ist die Erkenntnis, dass wir uns nicht gänzlich vor einer CoViD-19-Infektion schützen können? Das CoViD-19 weder Ebola, Pest noch Cholera ist.

Würde sich ein Gesundheitsminister mit Medizinern und anderen Spitzenpolitiker in einen Fahrstuhl in einem Klinikum drängen, wenn es ein gefährliches Virus sei? NEIN, nie und nimmer. Spätestens der Zweite oder Dritte würde doch auf die Idee kommen, ich warte besser und nehme den nächsten Fahrstuhl oder Sie wären gar nicht im Krankenhaus!

Wir versorgen sogar Patienten mit schweren Verläufen aus anderen Ländern. Das ist gut. Wir würden es sicher nicht tun, diese Superspreader oder Superaerosolquellen uns freiwillig ins Land zu holen, wenn es ein tötliches Virus sei und wir eine Pandemie wirklich aufhalten wollten. Wir die Gesundheit unseres medizinischen Pflegepersonals und Ärzte zusätzlich gefährden.

Genauso würden wir die Paketzustellung verbieten, dass der Bote ein Virus nicht von Tür zu Tür orts- und regionsübergreifend trägt.

Wo ist nur die eigentlich selbstverständliche Haltung geblieben, dass andere Menschen keine todbringende Gefahren sind, sondern Menschen, die wie wir selbst Milliarden von Keimen in sich tragen, die wir natürlich uns gegenseitig auch weitergeben (müssen)? Wo ist die natürliche Haltung, dass jeder selbst entscheiden darf, sich impfen zu lassen oder mit dem Risiko einer Infektion zu leben? Wo sind die sinnvollen Maßnahmen, wie eine gute Handhygiene, die Husten- und Niesetikette?

Warum versuchen wir nicht über den Sommer eine Herdenimmunität aufzubauen, um das Thema „durch zuhaben“ bis zum Start der nächsten „Grippe“-Saison im Herbst? Die Intensivbetten sind doch nicht belegt.

Weil das nicht gut ist? Weil es nicht gut ist, um eine Impfpflicht zu legitimieren? Nicht gut für Impfstoffhersteller ist, die sonst keine Milliarden von Dosen absetzen würden?

Die Zulassungsbestimmungen für Impfstoffe senken zu wollen, um schneller in der großen Not wie in der aktuellen Pandemie Impfstoffe „fertig“ zu haben?

Nicht gut für den Staat der den als Immunitätsausweis oder Quarantänepass getarnten Staatstrojaner noch nicht wie in Slowenien am Start hat und wir die Maskenpflicht gegen einen Immunitätsausweis eintauschen „dürfen“?

Diese „neue Normalität“ und der mit einer Maske zur Schau getragene Faschismus ist für mich nicht zu akzeptieren.

Wehre den Anfängen! Nie wieder Faschismus!

Update 25.05.2020

Beispiele für den Faschismus (Staat mischt sich in Zuständigkeiten Anderer mit erheblichen Druck ein. Die benutzte Rhetorik gleicht die der im Krieg. Oder eben Propaganda.
Kriegsrhetorik!

Update: 28.05.2020

Ein sehr lesenswerter Artikel, der Floskeln in der aktuellen Gesetzgebung analysiert.

https://www.heise.de/tp/features/Datenschutz-und-die-Rhetorik-des-gewollten-Irrtums-4766027.html

Update 30.05.2020

Leider muss ich für mich feststellen, dass dieser Maskenfaschismus nur ein Ablenkung der tatsätzlichen Sauerei ist. Die besschlossene Hilfen für Firmen und die EU-Bonds sind der eigentliche Skandal! Wir sollen uns an den drecks Masken aufreiben und die Politik plündert öffentliche Kassen in Mrd-Höhe eigentlich in Billionen-Höhe, wir müssen global denken!

SARS, MERS und COVID-19

Uns stehen drastische Einschnitte für unsere persönliche Freiheit aber auch unser gesamtes gesellschaftliches Zusammenleben bevor.

Kleine Firmen werden sterben, große Firmen mit Mrd. öffentlicher Mittel gerettet. (Privatisierung öffentlicher Mittel!) Handydaten werden von der Telekom an das RKI weitergereicht, Grenzschließungen und so weiter. Alles was eine demokratische und freiheitliche Grundordnung so ausmacht wird beschnitten.

Schon vor dem Ausbruch von COVID-19 war die Wirtschaft in einer schwierigen Situation, Leitzins bei 0, Negativzinsen, Kosten für einst kostenfreie Girokonten werden erhoben.

Würden die Menschen an COVID-19 sterben, dann wären die Todesraten weltweit einigermaßen gleich. Die Zahlen variiren jedoch sehr stark.

20.03.2020bestätigte FälleTodesfälleTodesrate %
Deutschland1534344
0,29
Italien
41035
3405
8,30
Spanien180778334,61
Südkorea8652941,09
Iran1840712846,98
Frankreich109953723,38
20.03.2020 12:00 Quelle: https://interaktiv.thueringer-allgemeine.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/

Keiner dieser Staat hatte oder hat einen Impfstoff dagegen. Warum ist die starke Spreizung zu erkennen? Offenbar sind es die Umstände.

Die Zeit wird es zeigen, ob das COVID-19 ähnlichen Schaden bei uns anrichten wird wie SARS oder MERS. Ich lege mich mal fest: vermutlich. Denn es wird nicht zeigbar sein, dass SARS oder MERS wenn überhaupt einen Schaden angerichtet haben. Es gibt schlicht keine Zahlen, wie hoch die Durchseuchung war, wieviele mit schwerem Verlauf erkrankten oder daran starben.

Das Dumme die Politiker haben einen Sündenbock für die schlechte wirtschaftliche Lage und ihre Fehlpolitik. Schlimmer noch, sie werden sich auf die Schultern klopfen, dass sie aufgrund der drastischen Maßnahmen, „Corona“ Einhalt gebieten konnten und sie werden sich feiern. Wäre die Coronawelle COVID-19 in einer Influenzawelle mit untergegangen, dann hätte niemand eine Notiz davon genommen, oder nur eine Rolle Klopapier mehr gekauft oder diese drastischen Maßnahmen auch nur im Ansatz akzeptiert.

Daher war es wichtig, dem Kind einen Namen zu geben, der gemeinsame unsichtbaren Feind hat einen Namen: COVID-19. Solidarität im Schulterschluß ist das oberste Gebot im Kampf gegen COVID-19.

Verlierer sind wir, wir heißt die Menschen, die Familien, die Steuern zahlen und darauf hofften, dass mit dem Steuerüberschuß endlich mal die Schulen saniert werden, Autobahnen ausgebessert werden, der Netzausbau vorangetrieben wird und und und. Stattdessen, werden die öffentlichen Mittel privatisiert, man kann nicht oft genug wiederholen, dass das die wirkliche Katastrophe ist!

Wir werden viel mehr mit den Begleiterscheinungen der politischen Entscheidungen zu kämpfen haben, als mit einer Virusinfektionswelle.

Vielleicht bringt die „Kriese“ auch die Erkenntnis, dass der Gesundheitssektor, wenn er nach privatwirtschaftlichen Prinizipien geführt wird, keine so gute Idee ist. Dass die Globalisierung nicht das Allheilmittel ist. (Mangelwirtschaft bei Desinfektionsmittel und Schutzkleidung etc.) Alles in staatliche Hand zu geben ist auch nicht das Beste ist. Können wir den Zahlen aus China trauen, wie sieht es mit Zahlen den aus Russland aus?

Wir sehen dieser Tage, was essentiell ist.

Virus, Virus und nochmals Virus

Als Überlebender von BSE, Ebola, SARS, Vogelgrippe, Schweinepest, Geflügelpest, EHEC und Co sehe mich wieder mit der nächsten Pandemie konfrontiert.

Corona, SARS-CoV2, COVID-19 oder was auch immer.

Jedes Jahr haben Krankheiten besonders in der kalten feuchten Jahreszeit ihre Saison. Wir nennen es dann Grippewelle(n). Auch in den vergangenen Jahren müssen Coronaviren sich im Zuge der Wellen verbreitet haben (sind bei -19 angekommen). Eine Aufdröselung welcher Erreger letztendlich zum Tode führt ist selbst heute nicht möglich.

Auch wenn wir jetzt viele Menschen auf Corona untersuchen, heißt ja nicht dass die Lungenentzündung bei einem schweren Krankheitsverlauf Corona der Auslöser ist. Viel mehr ist es die Summe der Krankheitserreger die die Geschwächten in sich tragen. Riksikogruppen: Alte und Menschen mit Vorerkrankungen.

Die Zeit wird es zeigen, ob wir solche Todesfallraten (18.3.2020 von 7,9%) wie in Italien bekommen. Oder ist die Rate in Italien so hoch, weil es eins der hochverschuldesten Länder in der EU ist und der Gesundheitssektor kaputt gespart wurde? Es soll nur zweitausend Beatmungsgeräte in ganz Italien geben.

Auch die Zahlen in China lassen Optimismus zu. vgl.: https://interaktiv.thueringer-allgemeine.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/

Virologen haben das neuartige Virus jedenfalls identifiziert und warnten davor. Klar ist auch ihr Geschäft. Klar ist auch, dass jedes Jahr neue Viren (auch durch Mutation – also die „zufällige“ Veränderung des Erbgutes bzw. genetische Variabiltät) uns in einer Welle erreichen. Es müssen ja neue Viren sein, weil wir haben ja Antikörper der alten „bekannten“ Viren und unser Körper kann sie effizient bekämpfen. Es würde sonst auch keine Infektionswelle entstehen.

Das Geschäft ist nun eben auch Impfstoffe für/gegen Viren zu entwickeln. Je größer oder stärker der Feind, desto größer ist die Anstrengung diesen zu bekämpfen. Millionen und aber Millionen Euro Fördergelder fließen aus den öffentlichen Kassen in Richtung zum Beispiel der Entwicklungsfirmen für Impfstoffe. Ach ja übrigens in die Firmen die auch die Tests entwickelten. Die Tests werden selbstverständlich verkauft und nicht aus Solidarität gegenüber der Allgemeinheit kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Das Bittere ist, dieser Tage kommen E-Mails zu Hauf, wie: Microsoft Teams 90 Tage kostenfrei. Damit man dezentral „telearbeiten“ kann in Mitten der Kriese. The Bill & Melinda Gates Foundation ist eine private Stiftung von Bill Gates mit Engagement für Entwicklung von Impfstoffen. Seit Jahren warnt Bill Gates vor Pandemien und lobte kürzlich Angela Merkel für die vorbildliche Haltung in der Corona-Pandemie.

Kurzform: Gates packt seine Milliarden die er mit Microsoft verdient hat in die Stiftung (Steuervorteile), Stiftung unterstützt Impfstofffirmen (vermutlich auch in Hand von Gates bzw. ist er Anteilseigner), Stiftung bekommt Spenden und öffentliche Mittel (Steuergelder) für die Impfstoffentwicklung in signifikanten Höhen landen bei den Firmen. Was wiederum den Wert der Firmen (im Biotechnologiebereich) steigert. Dann kommen „Lockangebote“ für die Softwareprodukte aus dem „eigenen Haus“ um in der Kriese zu arbeiten. Das Beste, er ist der Gute!

Was noch fehlt: Eine Institution wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die die Pandemie ausruft.

Am 4. April 2017 hat die Zeit einen Artikel veröffentlicht: „Der heimliche WHO-Chef heißt Bill Gates“ hier nachzulesen:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-03/who-unabhaengigkeit-bill-gates-film

Und da schließt sich denn der Kreis.

Wem zu nutze? Wer profitiert in der Kriese? Wer hat also einen Vorteil, dass die Menschen in Angst vor einem unsichtbaren Feind bereit sind, drastische (auch finanzielle) Einschnitte im Leben hinzunehmen?

Impfstoffhersteller, Softwarefirmen (Cloudlösungsanbieter), Versandhändler (Ja mit Schließung der Läden werden wir uns in größere Abhängigkeit von zentralistischer Händler begeben.).

Apropos Abhängigkeit, haben wir nicht gerade in der „Kriese“ gesehen, dass es nicht das Dümmste ist, wichtige Dinge wie Desinfektionsmittel selbst herzustellen, statt auf das Containerschiff mit der Lieferung aus China zu warten? (Desinfektionsmittel, Schutzmasken etc. sind natürlich wegen der Kriese 1000fach überteuert).

Auch ist es nicht das Dümmste, ein paar Dinge zum täglichen Leben zu Hause zu haben, wo doch die Politiker vorbildlich agieren und das öffentliche Leben verhindern wollen.

Das Unvernünftigste was Firmen und Institutionen und so weiter tun können, ist nun (in der Kriese!) auf Lösungen wie Office 365 und Teams von Microsoft zu schwänken. Sie begeben sich in Abhängigkeit und verlieren die Hoheit über ihre Daten. Einfacher kann Industriespionage nicht begünstigen und Geheimisweitergabe nicht betreiben, in dem man freiwillig eigene Daten einer fremden Firma auf die Festplatten packt.

Eins der großen Probleme die wir weltweit haben, sind Firmen wie Microsoft und die Menschen die dahinter stehen. Das die Alles tun, um ihre Macht, Einfluß und Vermögen zu mehren ist klar. Fakt ist, dass Gates und Microsoft von der Kriese profitiert! Wie auch andere Amerikanische Konzerne wie Google und Amazon.

Verlierer sind wir alle aber auch Europa mit der „Old Economy“. VW und andere Fahrzeugherstelle schließen ihre Werke.

Die Frage ist, wie wir Menschen darauf reagieren. Machen wir es mit? Sind wir skeptisch? Erlauben wir Machtkonzentrationen auf Firmen wie Microsoft, Google oder Amazon?

Für mich steht fest, das gefährlichste Virus ist MicroBill!

Was ist los mit Dir Ossi?

Seit der Wahl wird noch mehr auf die AfD eingedroschen was das Zeug hält. Auf der Suche nach einer Erklärung für das gute Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl, wird der Ostdeutsche Mann als ein Problem dargestellt mit einer hohen Affinität zur AfD.

Ich bin kein AfD-Wähler und zähle mich auch nicht zu deren Zielgruppe.

Ich kann aber genau sagen, wo Probleme und die Ungerechtigkeiten in diesem Lande hier liegen.

Beispiel: Öffentlicher Dienst und die Bezahlung der Mitarbeiter im Vergleich zu Ost zu West.

Die Anzahl der Beamten aus dem Westen hier im Osten; ein paar Zahlen aus dem Jahr 2013:
„Von den insgesamt 192 Abteilungsleitern in den ostdeutschen Landesministerien stammen 146 aus der alten Bundesrepublik.“

In den Gemeinden und Kreisen und im Bund sieht es nicht wesentlich anders aus.

Mit Westbesoldung und Buschzulagen ist man natürlich kein flammender Kämpfer für die Angleichung des Entgelts der Mitarbeiter/Angestellte im Öffentlichen Dienst im Tarifgebiet Ost an Westniveau.

Man hörte und las, dass das Entgelt der Staatsbediensteten (z.B. von Bund und Kommunen) angeglichen worden ist. Aha.

Beim näheren Hinsehen, stellt man fest, dass die Arbeitszeit für dieses „gleiche“ Entgelt im Westen und Bund bei 39h und im Osten (und Hamburg) bei 40h die Woche liegt. Macht bei 52 Wochen im Jahr, 52h weniger Arbeit für den Westkollegen, was 6,5 Arbeitstage (à 8h) entspricht.

Das hat Auswirkungen auf die Personalausstattung hat, die im Westen übrigens höher ist als im Osten zusätzlich zur geringeren Arbeitszeit.

Der Staat spart auf Kosten der Mitarbeiter im Osten Personal. Was ein Problem bei geplanter (Urlaub, Weiterbildung…) und ungeplanter Abwesenheit (Krankheit, Reha, Verletzungen…) ist, welches sich wie eine Aufwärtsspirale von Jahr zu Jahr verschärft. Häufig gibt es keine Vertretungen und die Menschen einfach älter werden. Die Ausfälle häufen sich und die Ausfälle dauern länger. Egal ob im Kindergarten und in einer IT-Abteilung. Dann ist noch der demographische Wandel. Mitarbeiter gehen in Rente oder werden pensioniert, neben der „normalen Mitarbeiterfluktuation“. Die Stellen bleiben meist eine Weile (~ ½ Jahr) unbesetzt, um Geld zu sparen. Wenn überhaupt ein qualifizierter Nachfolger gefunden wird, findet so keine Übergabe statt. Wissen geht verloren, Mitarbeiter können durch die Kollegen nicht angemessen eingearbeitet werden. Die Qualität sinkt, der Frust und die Unzufriedenheit steigt.

Ergänzend ist die Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“) im Osten niedriger als im Westen. Dies ist abhängig von der Entgeltgruppe, zwischen 13,36% – 20,51% weniger. Warum diskriminiert der Staat seine eigenen Bediensteten, nach deren Herkunft obwohl selbst Gesetze wie das Allgemeine Gleichstellungsgesetz dies verbieten?

Eine tatsächliche Angleichung heißt im Osten mehr Geld entsprechend der mehr geleisteten Arbeitsstunden oder die Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit mit einhergehender Aufstockung des Personalbestandes und Anpassung der Höhe der Jahressonderzahlung.

Rente. Gleiches Spiel wie es Tarifgebiete für den Öffentlichen Dienst gibt, gibt es eine Ostrente, die geringer ist, als eine Westrente (analog zu den Pensionen für die Beamten). Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Angliederung der DDR an den Geltungsbereich des Grundgesetzes! Dann noch diese Ungeheuerlichkeit, dass auch noch Renten unterhalb der Armutsgrenzen (trifft den Durchschnitt der Ostrentner) versteuert werden!

Der Staat, der die Gesetze und Verordnungen macht, denkt noch 27 Jahre nach der Wende in Ost und West. Es werden Unterschiede in der Personalausstattung, in der Bezahlung und in der Rente gemacht, die nicht abhängig von Bildung oder der Gleichen sondern nur vom Geburtsort sind. Dies ist nur ein sehr kleiner Bereich.

Und Ihr wundert Euch? Mich wundert es überhaupt,  dass die, die für die Verhältnisse verantwortlich sind, noch soviel Zustimmung bekommen haben.

Diskriminierung braucht Feindbilder

Es ist noch nicht so lange her, eintausend Jahre vielleicht, da war das Zusammenleben in sehr kleinen Gruppen organisiert. Man legte Wert auf den Unterschied oder sprach sogar eine andere Sprache. So konnte man sich als Gruppe definieren und sich gegenüber Anderen abgrenzen und so überleben.

Misstrauen und Argwohn ist also quasi natürlich und etwas „Normales“.

Im Laufe der Zeit ändert sich das Zusammenleben der Menschen grundlegend. Die Verbände wuchsen, es gibt Dörfer, Städte und Kreise. Es gibt Nahrungsmittel und alle Güter die zum täglichen Leben gebraucht werden und zwar auch mehr als genügend.

Eine pauschale Abneigungen oder Scheu gegenüber dem Fremden, sei es Verhalten, Hautfarbe, Sprache, sexuelle Vorlieben oder eine Behinderung kann aktiv durch Wissen und Erfahrung abgelegt werden. Es ist dann auch nicht mehr möglich, zum Beispiel Menschen anderer Herkunft, Einstellung oder Meinung als ein Feinbild zu haben. Natürlich braucht es Bildung dazu. Woran ist in den letzten zwei Jahrzehnten gespart worden?

Diskriminierung funktioniert nur, wenn ein Feinbild erfolgreich aufgebaut werden konnte. Trotz aller Vernunft und Fakten wird zum Beispiel daran gearbeitet, die Islamisierung des Abendlands als eine Bedrohung aufzubauschen.

Es ist mir völlig unklar, warum Flüchtlinge und Menschen, die hier Schutz und Zuflucht oder nur ein besseres Leben suchen, stellvertretend für die aktuelle prekäre Situation oder die allgemeine Unzufriedenheit herhalten müssen.

Warum sind die Demos besonders im Osten so stark? Wo doch quasi jede Familie mindestens einen Wirtschaftsflüchtling hat. Jeder kennt also Leute die in „den Westen“ gegangen sind, um Arbeit zu finden oder besser zu verdienen!

Wir müssen den Protest bzw. die allgemeine Unzufriedenheit in die richtige Richtung zu lenken.

Warum demonstrieren die Menschen nicht vor Banken oder Parteizentralen? Das sind die richtigen Adressaten ihres Protestes.

CDU, CSU, SPD, die Grünen und FDP haben im Wesentlichen in der letzten Dekade dafür gesorgt, dass sich die Verhältnisse für uns Bürger verschlechterten. Adressieren wir dort unseren Unmut über Hartz IV, Zweiklassenmedizin, massenhafte Überwachung insbesondere auch durch in- und ausländische Geheimdienste, die Banken- und Geldpolitik die absurde Züge annimmt, Handelsabkommen mit den USA und Kanada in geheimen Hinterzimmern aushandeln…

Vehement wird an dem Umbau unserer Demokratie hin zur Oligarchie gearbeitet.

Eine flächendeckende Überwachung der Autobahn fände wohl keine Akzeptanz, wird sie aber als Instrument für eine ‚Maut für Ausländer‘ lanciert, findet sie Anklang oder wird hingenommen. Immer wieder greifen die gleichen plumpen Methoden immer und immer. Klar ist, dass die Maut (besser die technische Infrastruktur dahinter) nur ein weiteres Puzzelteil für INDECT ist, automatische Kennzeichenerfassung flächendeckend geeignet Bewegungsprofile zu erstellen.

Warum ist das möglich?

So wir Autofahrer gegen Gäste oder Transitreisende, oder DEMO und GEGENDEMO untereinander ausgespielt werden, greifen Instrumente der Propaganda wie das Aufbauen und die Pflege von Feinbildern oder Divide et Impera.

Teile und Herrsche immer wieder Teile und Herrsche, währendessen entgleitet uns die Demokratie.